Ostereier mit Seidenpapier färben

3/24/2015 01:00:00 vorm.

Kreativ zu Ostern

Während wir uns letztes Jahr zu Ostern den natürlichen Farben gewidmet haben (Eierfärben mit Naturfarben), beschlossen die Kinder heuer, die Ostereier auf eine andere Art und Weise zu färben. Mit Seidenpapier nämlich.

Dinge, die man braucht



  • Weiße Eier
  • Seidenpapierschnipsel 
  • Wasser
  • etwas Essig


Ostern Brauch



So werden Eier mit Seidenpapier gefärbt

Zunächst einmal haben wir die Eier im Essigwasser gewaschen und die Stempelfarbe weggewischt. Danach wurden die Eier für 10 Minuten gekocht und anschließend abgekühlt.


Ostereier selbstgemacht


In der Zwischenzeit wurde Seidenpapier in kleine Stücke gerissen.


Ostereier selber färben


Anschließend wurde das Seidenpapier befeuchtet und mit Hilfe von Wasser auf die Eier geklebt.
Es ist gar nicht so schlecht, dabei Gummihandschuhe zu überziehen. Aber nicht jedes Kind mag dies.
Seidenpapier färbt schnell und stark. Von den Händen lässt es sich jedoch gut mit Seife und Bürste abwaschen.


Bunte Ostereier



Nach einiger Zeit (2-3 Stunden) wird das Seidenpapier entfernt. Wir haben nur solange gewartet, solange das Seidenpapier noch etwas feucht war, um es leichter runternehmen zu können.


Fazit

Es empfiehlt sich eher, zu hellerem Papier zu greifen. Die Farbe haftet sehr gut auf der weißen Oberfläche und so gelingen auch Ton-in-Ton-Eier ausgezeichnet. Außerdem erhält man ein schöneres Ergebnis, wenn man das Papier wirklich in KLEINE Stücke teilt und diese nicht unbedingt übereinander schichtet.

Mir hat diese Methode sehr gut gefallen, da ich praktisch keine Arbeit damit hatte. Meine Aufgabe war nur, das richtige Papier zu kaufen. Das Durcheinander, das regelmäßig beim Eierfärben entsteht, hielt sich in Grenzen und die feuchten Seidenpapierstücke waren dann auch schnell entsorgt.

Meine Kinder hatten dabei sehr viel Spaß. Es hat ihnen gefallen, dass es schnell ging und sie sehr viel alleine machen konnten. Auch das Ergebnis war für alle Seiten befriedigend - nämlich bunt.

Das einzige, was man bei dieser Methode nicht unter Kontrolle hat, sind die Bestandteile der Farben. Wer auf Sicherheit setzen möchte, greift entweder zu Biofarben oder folgt einfach dem Link weiter oben im Text zu unserem Beitrag vom letzten Jahr.



Mein heutiger Beitrag ist außerdem bei Creadienstag zu finden.


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3 Kommentare

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