Vorsätze für das neue Jahr

1/04/2013 01:36:00 nachm.

2013

Vor einigen Tagen habe ich mich an dieser Stelle mit dem alten Jahr verabschiedet.
Bei der Gelegenheit erwähnte ich, dass es immer eine sehr zwiespältige Sache ist. Denn einerseits möchte man das alte Jahr mit all seinen Errungenschaften noch ein wenig festhalten und andererseits freut man sich wieder einmal darauf, umzublättern und das neue Kapitel anzufangen.

Hier ist es. 2013 ist noch ganz frisch. Habt Ihr euch auch schon Gedanken gemacht, wie es nun laufen soll?
Gibt es etwas, was Ihr verändern möchtet? Verfolgt Ihr eure guten Vorsätze noch, oder habt Ihr so manche schon wieder fallen gelassen, weil sie sich doch nicht so gut in den eigenen Alltag integrieren lassen, wie gedacht? 

Auch ich habe mir Gedanken über 2013 gemacht. Wie wird es sein? Welche Wege werde ich einschlagen? Worauf werde ich achten?


So wird also mein 2013: 


Kein Stress wegen Unvollkommenheit

Eigentlich bin ich der Meinung, dass uns unsere kleinen „Fehler“ (und bitte achtet auf die Anführungszeichen) manchmal besonders auszeichnen und dass wir ohne sie einfach unvollkommen wären.

Und wenn wir ehrlich sind, so hat jeder von uns eine Menge solcher Eigenheiten.

2013 möchte ich mir öfters ins Bewusstsein führen, dass es die „perfekte“ Welt nicht gibt. Ich brauche also gar nicht enttäuscht, gestresst oder verärgert zu sein, wenn nicht alles so makellos verläuft, wie ich es mir vielleicht vorstelle oder wie andere annehmen, dass es sein sollte.

Vielleicht werde ich, indem ich diese kleinen Unvollkommenheiten annehme, akzeptiere und mit ihnen im Alltag umgehen lerne, einfach ein perfektes ;) Vorbild für meine Kinder sein.

Kein Raum für Vorwürfe

Wie kannst Du nur...? ... so geschwätzig, so tolerant, so aufbrausend, so wütend, so ruhig, so unruhig, so untätig, so anstrengend so so so – so sein, wie du bist.

Solche Vorwürfe sollen auch in diesem Jahr in meiner Familie keinen Platz haben. Schließlich freue ich mich jeden Tag, dass die Menschen um mich herum, nicht so sind, wie ich mir sie vorstelle, sondern so, wie sie eben sind. Und ich mag sie genauso.

Zeit für einander haben

Was uns in unserem Familienalltag ein wenig abgeht, sind ruhige Zeiten der Entspannung. Das soll sich im neuen Jahr unbedingt ändern, da ich der Meinung bin, dass nicht nur Eltern es sind, die gemeinsam verbrachte Auszeiten im Alltag wirklich nötig haben. Eigentlich genießen wir die raren Augenblicke, die wir nur zu Hause sein können – alle gemeinsam und ohne vorgeplante oder notwendige Beschäftigung. Einfach da sein, tun und lassen, wonach uns gerade ist und vielleicht ein Buch in die Hände nehmen und es gemeinsam als Familie zu lesen.




Ich freue mich schon auf die kommenden Wochen und Monate des neuen Jahres und bin gespannt, wie es so sein wird.

Euch, meine lieben Leser und Leserinnen, wünsche ich wunderschöne Tage ohne ernsthafte Sorgen und Probleme. Ich wünsche Euch ausreichend Zeit zum Spielen und Entspannen mit Euren Familien, Anerkennung für das, was Ihr tut, sowie jede Menge kreativen Ideen nicht nur bei Freizeitunternehmungen.

Und ich freue mich auf Eure regelmäßigen Besuche hier bei mir im Blog, oder darauf, dass ich einige von Euch bei meinen Workshops kennenlerne.

Dita

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2 Kommentare

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