Was wir in Büchern über Weihnachten lesen...

12/12/2012 10:31:00 nachm.

In der Stimmung für einen Weihnachtsbaum....



Es sind genau 12 Tage bis zum Heiligen Abend. Wie passend zum heutigen Datum - 12.12.2012. Gehen wir also davon aus, der Weltuntergang bleibt aus. Dann sind es nicht einmal mehr zwei Wochen, um alle Vorbereitungen zu treffen und zu Hause eine besinnliche Atmosphäre zu schaffen. Es ist gar nicht leicht, diese Aufgabe im vorweihnachtlichen Stress zu erfüllen.

Marc - ein Ostwestfale im Rheinland - startete vor einiger Zeit in seinem Blog eine Blogparade, die mir vom Thema her sehr gut gefällt und auch in den heutigen Artikel passt. Marc forderte seine Leser auf, über ihre Lieblingsweihnachtsbücher zu schreiben. Habt Ihr auch ein Buch, dass Ihr seit der Kindheit mit den Weihnachten verbindet?

Bei uns entstand vor einigen Jahren eine kleine Tradition. Am ersten Adventsonntag holen wir ein bestimmtes Weihnachtsbuch heraus und dann lesen wir gemeinsam diese Geschichte. Sie ist jedes Jahr genauso beliebt wie das Jahr zuvor. Das Buch werde ich Euch allerdings erst ganz zum Schluß vorstellen.

In der heutigen Folge von "Was wir in Büchern lesen..." geht es also um die weihnachtliche Vorfreude, die Bräuche, das Schenken und natürlich auch um den Weihnachtsbaum. Ich präsentiere Euch fünf Zitate aus Kinderbüchern. Wie auch schon die vorigen Male werden die Absätze ohne jeden Zusammenhang einfach aneinander gereiht und losgelöst vom restlichen Inhalt stehen gelassen. Heute hoffe ich, dass Euch die ausgesuchten Sequenzen an die schönen Erfahrungen aus Eurer Kindheit erinnern werden


Vergangene Ausgaben der Rubrik >>>Was wir in Büchern lesen...<<<
Juni 2012 - Die Welt der Kinder in den Bücherzitaten
Juli 2012 - Wer hat was über Erziehung geschrieben?
August 2012 -Wie war das mit der Kreativität?
September2012 -Lernen, lernen, lernen?
November 2012 - Angst gehört dazu - auch in den Kinderbüchern


Bücherzitate zum Thema Weihnachten:


"Je näher der Heilige Abend rückte, desto öfter fragten ich und meine Schwster Klara die Kinder in unserer Straße: 
'Habt ihr schon einen Weihnachtsbaum?' 
Einen Tag vor Heiligabend hatten alle schon einen, - nur wir nicht. Aber wir hatten viele Strohsterne gebastelt und wir hatten auch zwei Engel, die Klara aus der Schule mitgebracht hatte. Sie sagte, sie habe sie selbst mit einer Schere aus Goldpapier ausgeschnitten. Ich versuchte auch einen Engel aus Goldpapier auszuschneiden, aber es ging nicht. In der Schule hatten sie sicher andere Scheren."
(In letzter Minute von Dimiter Inkiow in Von drauß vom Walde komm ich her)



"'Armer Anatol', sagt der Weihnachtsmann, 'du bist wirklich sehr mager, da, nimm dir ein paar Orangen, laß sie dir schmecken, und da hast du meine Mütze, damit dir die Ohren nicht erfrieren. Ich bin ja bald im Warmen, ich gehe nur noch in die Schule und teile dort Orangen an die Kinder aus. In den Orangen sind Vitamine, die Kinder brauchen sie, damit sie gesund bleiben, also tschüß!' Und er geht."
(Der Hamster, der den Weihnachtsmann gegessen hatte von Milos Macourek in Prager Märchen)



"Conni wundert sich: 'Der Apfelbaum ist ganz kahl. Wo sind denn all die Äpfel geblieben?' Oma schmunzelt: 'Die hat Opa im Herbst gepflückt und im Keller eingelagert. So bleiben sie lange frisch. Früher hat man Äpfel sogar als Schmuck an den Chrisbaum gehängt. Die durften dann die Kinder essen.'"
(Liane Schneider u.a. in Das große Conni Weihnachtsbuch)



"Kopfschütteln geht Jakob ins Wohnzimmer. Hier sitzen Mama und Papa gemeinsam am Tisch und schreiben Weihnachtskarten, wie jedes Jahr Anfang Dezember. Doch womöglich müssen sie damit bald früher anfangen, wenn sie auch wirklich fertig werden wollen. Denn nicht nur jede Urlaubsbekanntschaft und alle noch so entfernt verwandten Tanten werden zum Jahresende mit lieben Wünschen und Grüßen bedacht."
(Carola Wimmer in Der verschwundene Weihnachtsengel. Ein Weihnachtskrimi in 24 Kapiteln)



Und nun kommen wir zu unserem traditionellen Weihnachtsklassiker. 
Dieses Buch mögen wir alle, 
vielleicht weil es auf eine sehr bodenständige
 Art und Weise eine allbekannte Geschichte erzählt.
Ich darf präsentieren:


"Als die Nacht aber am dunkelsten war, da erklang in der Stille der erste Schrei eines neugeborenen Kindes.
Und zur selben Stunde flammten am Himmel alle Sterne auf. Ein Stern war größer und heller als die übrigen. Genau über dem Stall stand er und leuchtete mit klarem Schein."
(Astrid Lindgren in Weihnachten im Stall mit Bildern von Lars Klinting)


Eine Auswahl der hier verwendeten Bücher:






Und was liest Ihr gerade zur Weihnachtszeit?

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